Soli fürs Haus

Die Uni hat den Mietvertrag des Haus Mainusch zum 30.11.2017 gekündigt und will Haus und Gelände für ihre Prunk-Kasten-Baupläne platt machen. Wir wollen Uni und LBB davon überzeugen, dass das Mainusch dort bleiben muss wo es ist. Dafür brauchen wir euere Solidarität und Unterstützung. Das Haus Mainusch ist ein seit 1988 selbstverwalteter Freiraum / Lernraum / Schutzraum und für viele Studierende ein bunter Fleck in ihrem
Campus-Alltag. Zusammen wollen wir zeigen dass das Mainusch noch viel mehr ist als ein Ort studentischer Selbstorganisation.

Das Haus Mainusch bleibt wo es ist!

Hier sind die Solidaritätsbekundungen für das Haus Mainusch:

Aktuell

“Das Haus Mainusch ist seit 1988 eine wichtige Adresse für alternative
Kultur und Leben in der Region. Das Mainusch verbindet Politik, Kunst
und Kultur mit Formen des gemeinschaftlichen Lebens und sendet damit
Impulse, die unsere Gesellschaft bereichern. Mainusch bleibt!” – Café Klatsch Kollektiv.

 

Solidaritätserklärung mit dem Haus Mainusch vom Infoladen Cronopios
“Das Haus Mainusch ist ein selbstverwalteter Freiraum und somit etwas sehr Wertvolles.

In Mainz gibt es nur zwei nicht-kommerzielle selbstverwaltete Räume, die sich politisch-progressiv orientieren. Als einer davon möchten wir hiermit ausdrücken, dass wir mit dem Haus Mainusch solidarisch sind. Möge es für immer bleiben!”

 

Solidarität mit dem Projekt „Haus Mainusch“ – HBS Rheinland-Pfalz
“Politische Freiräume wie das Projekt „Haus Mainusch“ sind ein wichtiger Bestandteil der politischen Kultur in Deutschland. Auch wenn es Gesamtgesellschaftlich häufig erst spät sichtbar wird, sind es eben jene offenen Diskussionsräume die wichtige Anstöße geben und jungen Menschen auf der einen Seite zwanglose Berührungspunkte mit politischer Arbeit ermöglichen und auf der anderen Seite allen Menschen einen Raum zur Selbstermächtigung bieten. Daher bekennt sich die Heinrich Böll Stiftung RLP e.V. mit dem Projekt „Haus Mainusch“, sowie allen freien Kommunikationsräumen, solidarisch.”

 

“Das Haus Mainusch sorgt für eine Vielfalt und ist als Kulturgut auf dem Campus nicht wegzudenken.
Viele meinen das Haus Mainusch brauche ihr bisheriges Domizil. Wir auch!
Das PENG hofft, dass die Leute rund um das Haus Mainusch weiterhin für Pluralismus auf dem Gelände der Universität sorgen können.
Das wichtigste für eine Kulturstadt ist schließlich die Vielfalt.

PENG Gesellschaft zur Förderung von Design, Kunst und Kommunikation e.V. solidarisiert sich mit dem Haus Mainusch.

 

“Das Mainusch ist ein unverzichtbarer Freiraum für Kultur und alternative Lebensweise. Selten gibt es einen solchen selbstverwalteten Ort, der zu gleichen Teilen das Gefühl von Freiheit bei bestehender Verantwortung verbreitet.
Die Uni Mainz tut sich keinen Gefallen, wenn sie auf diesen liebevoll geführten Ort mit langer Geschichte verzichtet und ihren Campus damit zur langweiligen Studi-Wüste macht. Wir würden das Haus Mainusch schmerzlich vermissen und hoffen das Beste!”
Kreativfabrik Wiesbaden

 

“Die Bar jeder Sicht erklärt sich solidarisch mit dem Haus Mainusch. Wie das Mainzer Kultur- und Kommunikationszentrum für Schwule, Lesben, Bisexuelle, Trans* und Intersexuelle ist auch das Haus Mainusch ein selbstverwaltetes, von ehrenamtlichem Engagement bestimmtes Zentrum, das einen Schutzraum bieten möchte gegen Diskrimierung und das für die Selbstbestimmung aller Menschen eintritt. Ohne Kontinuität und die Möglichkeit, auf das Gewachsene aufbauen zu können, ist ehrenamtliche Arbeit nicht möglich. Die Arbeit des Haus Mainusch ist seit 1988 eine Bereicherung für Mainz und muss erhalten bleiben!” – Bar jeder Sicht Mainz

 

“Wir arbeiten in Trier im Friedens- & Umweltzentrum mit 10 Gruppen aus den Bereichen Frieden, Umwelt und Menschenrechte und fühlen uns euch und den Ideen des Hauses verbunden.
Wir halten euch gerade in heutigen Zeiten im Sinne von antirassistischer und nachhaltiger Politik, freier Kunst und Gegen-Kultur sowie solidarischer Gemeinschaft für essensiell und wollen das das Haus Mainusch erhalten bleibt!”
Soligrüße aus Trier von Markus Pflüger (Arbeitsgemeinschaft Frieden e.V. im Friedens- und Umweltzentrum Trier)

 

“Auf dem Campus der Mainzer Johannes-Gutenberg-Universität gibt es ein Refugium in Selbstverwaltung, einen Schutzraum vor der Ökonomisierung aller Lebensbereich. Das Mainusch verbindet Kultur, Politik und Kunst um Gemeinschaft und Gesellschaft progressiv umzugestalten und Bewusstsein zu schaffen für selbstständiges Denken.

In Mainz gibt es überhaupt nur zwei nichtkommerzielle Einrichtungen in Selbstverwaltung. Sicher waren die meisten von Euch schon selbst im Mainusch oder in einem ähnlichen selbstverwalteten Zentrum, viele haben sich dort in Richtung Menschenfreundlichkeit und Weltoffenheit sozialisiert.
Die Rolle des Mainusch als Freiraum und gemeinschaftsstiftende Begegnungsstätte für die gesellschaftliche Linke kann also gar nicht hoch genug bewertet werden.

Nun hat die Universitätsleitung unter Präsident Prof. Dr. Georg Krausch dem Haus Mainusch den Mietvertrag gekündigt, die Schließung und die Räumung dieses wunderbaren Kleinods auf dem Campus stehen zu befürchten.

Deshalb ruft nun auch die Rosa-Luxemburg-Stiftung auf, sich solidarisch mit dem Haus Mainusch zu erklären.” RLS RLP

 

“Als ehemalige Fachhochschuldozentin und aktives ver.di-Mitglied setze ich mich für den Erhalt des Hauses Mainusch ein. Es ist besonders wichtig, in Zeiten der Verschulung von Bildungsangeboten , wie z.B. durch Bachelor- und Masterstudiengänge geschehen, Angebote über die anerkannten Bildungsgänge hinaus wahrnehmen zu können, „über den Tellerrand zu schauen“ und selbst gewählte Themen diskutieren und kreativ wirken zu können, weg vom Mainstream. Wegen der Verteuerung von Wohnraum und Grundstücken wird es für Vereine und NGO’s immer schwerer, Versammlungsorte zu finden, die bezahlbar sind. In den Ballungsgebieten werden Gebäude abgerissen, damit „hochpreisiger Wohnraum“ entstehen kann. Diese Entwicklung behindert auch das Bürgerengagement, denn Bürgerinitiativen sind auf solche Versammlungsorte für ihre Diskussionen und Absprachen angewiesen.
Ich drücke alle Daumen, damit das Haus erhalten bleibt.
Mit solidarischen Grüßen” – Barbara Caroli-Buch, 68259 Mannheim

 

Weitere Unterstützer*innen-Liste

- Hafeneck
- Gegendruck Wiesbaden
- Oscar-Romero-Haus Bonn

 

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Solidaritätserklärung für das Haus Mainusch von xTRUE NATUREx
Artist statement As an international music project that tours between 3-6 months a year we get an opportunity to see a huge array of venues spaces around this world. Haus Mainusch to us is a unique space, not only because of it’s cultural history, but because it is a welcoming space in which people of drastically different backgrounds can come together to discuss, share and explore new ideas and music. The thought of Haus Mainusch no longer existing is not only a complete loss to the local community but also affects touring artist and musicians such as ourselves who utilize this unique space to share our music and art. Without Haus Mainusch, we, and many other musicians, will no longer have the ability of performing in such a centralized and unique location. It is with the best motivations that we urge Haus Mainusch to be allowed to exist in it’s present space in it’s present form. Thanks!

xTRUE NATUREx

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