Das Mainusch soll mehr als eine coole Partlocation zu sein.

Es geht darum Freiräume von normativen Zwängen zu schaffen. Deshalb soll hier auch nicht der alltäglich so präsente Druck herrschen, Gewinn zu machen und im kapitalistischen Sinn verwertbar zu sein. Es soll ein Raum sein, indem jede*r sich nach seinen*ihren Fähigkeiten und Wünschen einbringen kann. Das erfordert natürlich ständige Kommunikation und neues Aushandeln von Konflikten zwischen Menschen – aber nicht gegeneinander (nach dem üblichen Prinzip: der*die Stärkste gewinnt), sondern konstruktiv miteinander.

Zudem ist es ein ständiger Versuch, einen Raum frei von Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Lookismus, Homophobie zu schaffen – einen Raum frei von jeglicher Form der Unterdrückung, Ausgrenzung, Hierachisierung und Ausbeutung. Es soll um die einzelnen Menschen, ihre Fähigkeiten und ihre Kreativität gehen. Dazu kommt der respektvolle Umgang auch mit allen nichtmenschlichen Tieren.

Es sollen Möglichkeiten geboten werden, herrschenden, oft verletzenden oder Menschen stark einengenden Vorstellungen von Normativität etwas entgegen zu setzen und im Austausch mit anderen Menschen Alternativen entwickeln zu können.

Das Haus Mainusch (BesucherInnen und Aktive) behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder durch rassistische, sexistische, nationalistische, homophobe, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zum Haus zu verwehren oder aus diesem auszuschließen.